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Unser Esel Hans (entgegen landläufiger Meinung das klügste Tier auf der Weide!) |
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Der afrikanische Wildesel (Equus africanus (syn. E. asinus africanus)) gehört zu der Familie der Pferde (Equidae) und ist eine der 6 heute noch lebenden Arten der Gattung Equus. Die anderen 5 Arten sind:
Wildesel leben noch heute in trockenen Gebieten in hügeligem Gelände (Steinwüsten) in kleinen Verbänden mit bis zu 10 Tieren, z. T. auch allein, wobei Einzeltiere fast immer erwachsene Hengste sind. Sie haben steil gestellte, schmale Hufe und sind sehr trittsicher. Die großen Ohren sind ebenfalls eine Anpassung an das Habitat (u.a. Temperaturregulation). Im Gegensatz zu steppenbewohnenden Pferden flüchten Esel selten “kopflos”, was in dem unwegsamem Gelände ihrer Herkunftsgebiete gefährlich wäre. Esel reagieren eher besonnen, jedes Tier überprüft seine Lage und schlägt dann den gewählten Weg ein oder greift einen Feind mit Bissen und den Vorderhufen an. Dem Wildesel reicht eine sehr kärgliche Vegetation als Nahrung. Auf langen Wanderungen zu Wasserstellen kann ein Wildesel notfalls auch 2-3 Tage ohne Wasser auskommen. Der Esel ist eines der ältesten Haustiere. Seine Domestikation wird im Einzugsbereich des alten Ägypten (naher und mittlerer Osten) aus den in diesen Gebieten vorkommenden Wildeseln (Nubischer (Equus africanus africanus), Somali- (Equus afr. somalicus) und Atlaswildesel (Equus afr. atlanticus)) vermutet. Seine Nutzung seit dem Anfang des 4. Jahrtausends v. Chr. gilt als sicher. Esel wurden hauptsächlich zum Tragen und Ziehen von Lasten gehalten. Sie wurden dem Menschen so wertvoll, daß ihr Fleisch - teilweise mit religiösen Verboten belegt - in den meisten Kulturen nicht gegessen wurde. Auch der Mensch wurde als ”Last” entweder auf der Kruppe oder im Seitsitz getragen. Mit der heutigen Reitweise ist dies nicht vergleichbar. Der Esel war nicht gezäumt und wurde seitlich von hinten getrieben, oder die Esel gingen frei in der Gruppe.In Europa wurden die frühesten Knochenfunde von Hauseseln ins 8. Jahrhundert v. Chr. datiert. In den 6000 Jahren der Eselnutzung durch den Menschen haben sich weniger grundlegende Entwicklungen vollzogen, als wir sie bei anderen Haustieren kennen. Andererseits sind durchaus auch einige Zuchtlinien für spezielle Nutzungszwecke entwickelt worden. Im Mittelalter wurde der Eselzucht kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Nur in einigen Gegenden Europas, wie z. B. Frankreich, Spanien und Italien hatte man begonnen, größere Eselrassen - v. a. für die Maultierzucht - zu züchten. In Frankreich wurden in der Gegend von Poitiers ab dem 10. Jahrhundert Riesenesel (Poitouesel) gezüchtet. Die Mauren, die Spanien vom 8. bis zum 14. Jahrhundert beherrschten, brachten arabische Esel mit, aus denen die katalanische Rasse entstand. Von dieser Rasse stammt wiederum eine der italienischen Eselrassen, die Martina-Franca-Rasse. Diese systematisch entwickelten Zuchtrassen sind jedoch nur selten. Vielmehr sind durch territorial bedingte Isolation und unterschiedliche Haltungs- und Ernährungsverhältnisse zahlreiche Varianten hinsichtlich der Körperentwicklung entstanden. Man kann in Europa entsprechend ihrer Herkunft drei Esel-Typen unterscheiden, nämlich Afrikanische Esel, Somali-Esel (Wildesel-Form) und Europäische Esel. Bis zum 30-jährigen Krieg war der Esel im deutschen Sprachraum noch sehr verbreitet. Im Gegensatz zu Italien, Spanien und Frankreich fristete der Esel danach bis ins 18. Jahrhundert zahlenmäßig ein eher bescheidenes Dasein. Erst dann wurden auf den Gestüten wieder Esel gehalten, um für das Militär Maultiere zu züchten. 1786 wurden bspw. im Gestüt Trakehnen noch 25 Eselstuten gehalten. 1941 gab es im Landgestüt Osnabrück-Eversburg noch 20 Eselhengste zur Zucht von Maultieren für die damalige Wehrmacht.Nach dem 2. Weltkrieg waren Esel selten geworden und wurden nur noch von Individualisten gehalten. Das Vorurteil der Stur- und Dummheit eilte dem Esel voraus, und Eselhalter hatten einen schweren Stand. |
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Ich bin mir darüber im Klaren, daß ich mir mit diesen Bildern und dem nun folgenden Text keinen Gefallen tun werde, da zum einen - sowohl von Befürwortern als auch von Gegnern der Hundeverordnungen - in der Vergangenheit viel Unsinn über diese Tiere publiziert wurde und zum anderen unsere Gesellschaft gerne Aussenseiter zur Ablenkung von den wahren Problemen und unter Ignorierung der Sachlage kreuzigt. Es ist für uns heute glücklicherweise schwer zu verstehen, wie man sich je am grausamen Schauspiel eines Hundekampfes erfreuen konnte. Man darf jedoch nicht vergessen, wie lange dies zurückliegt. Zu jener Zeit waren auch Waffenduelle, Mensch gegen Mensch, an der Tagesordnung. Und so manche ähnlich geartete Perversion wie z.B. der Stierkampf, werden ganz legal auch heute noch ausgetragen. In England wurden Tierkämpfe 1835 generell verboten. Leider finden trotz aller Verbote auch heute noch im Untergrund Hundekämpfe statt, wobei allerdings meist andere Rassen als der Bullterrier verwendet werden, da er den Perversen und Tierquälern, die sich heute noch an Tierkämpfen ergötzen, zuwenig Grundaggression mitbringt. Aus dem Reglement der früheren Hundekämpfe geht hervor, daß der Kampfhund dem Menschen gegenüber immer freundlich gesinnt sein musste. Die Medien aber neigen heute dazu, den Lesern die Meinung aufzudrängen, daß Kampfhunde aus ihrem Ursprung her für den Menschen gefährlich seien. Dabei wurde der Begriff "Kampfhund" medienunsinngemäß in "Killerhund" umgewandelt. Daß genau das Gegenteil der Fall ist, daß Bullterrier dem Menschen gegenüber so vertrauensvoll sind wie kaum eine andere Rasse, das wissen all jene, die sich wirklich mit diesen Hunden beschäftigt haben. Der selbstsichere, nervenstarke Hund kann niemals so gefährlich sein, wie ein nervöses, unsicheres Tier: über 90% der Hundebisse entstehen aus Angst oder Unsicherheit des Hundes - Wesensmerkmale, die dem Bullterrier fremd sind. Doch zunächst - zur Klarstellung - ein paar meiner Standpunkte: Ich bin überzeugt davon, daß jeder Hund scharf gemacht werden kann. Weiterhin bin ich dafür, jeden Hund, der jemals einen Menschen gebissen hat, einzuschläfern (einen solchen Hund im Tierheim/Zwinger zu halten ist für den Hund keinesfalls eine bessere Alternative). Ich bin mir bewußt, daß Hunde wie Dana extrem stark sind. Die Hundeverordnung ist grundsätzlich in Ordnung - schade nur, daß sie insbesondere die statistisch nachweislich wesentlich auffälligeren Rassen auf Grund deren Lobby ausklammert. Es sollte jedem verantwortungsbewußten Hundehalter wenig Verdruß bereiten, seinen oder ihren Hund bei Bedarf an der Leine zu führen. Letztendlich hat er oder sie sich den Hund zugelegt, und nicht der Spaziergänger mit seiner Hunde-Phobie! Auch ein Maulkorb stellt - für einen daran gewöhnten Hund - heutzutage kein Folterinstrument mehr dar. Kein Hund sollte in einer kleinen (Stadt-) Wohnung gehalten werden. Dana of Power and Glory - von “Glory” ist jedenfalls in den letzten 2 Jahren wenig geblieben und vielleicht hätte der Züchter (den es mittlerweile auf Grund des Zuchtverbotes in Deutschland nicht mehr gibt) bei der Wahl seines Zwinger-Namens etwas weniger plakatives ins Auge fassen sollen. So stellt uns der Besitz und die Haltung unserer Dana automatisch in den Dunstkreis des Rotlichtmilieu´s (wer sonst - außer vielleicht den “Braunen” würde sich solch ein Tier zulegen?) und “Volkes Stimme” zeigt mit drohend erhobenem Zeigefinger auf den vermeintlichen Pit-Bull.- Pit-Bull? Nein, Dana ist ein reinrassiger englischer Bullterrier (“die sollen ja noch gefährlicher sein”) und dort der Liebling insbesondere des Hochadels (der Bullterrier-Club gilt als einer der elitärsten Hundeclubs der Welt). Genug geträumt, zurück in die Wirklichkeit: polizeiliches Führungszeugnis, Kenntnisnachweis / Hunde- führerschein, Wesenstest, Besichtigung der Haltungsbedingungen durch einen Beauftragten des Kreises, evtl. deutlich höhere Hundesteuer (ist Gemeindesache, der Rekord soll bei EURO 2.000,- pro Tier und Jahr liegen) und erhebliche Kosten für die einzelnen Prüfungen. Ist es das wert? Ja, denn das Wesen dieses Tieres entschädigt für alles! Nicht allein mich und meine Familie, nein, jeder einzelne Besucher unseres Anwesens - und insbesondere solche, die Angst vor Hunden haben - wurde bislang vom freundlichen Wesen unserer Dana bekehrt und konnte sich ihrem Charme auf Dauer nicht entziehen. Viele finden sie auch nach dieser Bekehrung noch häßlich (andere finden sie wunderschön - eine Frage des Geschmacks), keiner kann oder will jedoch ein böses Wort über sie verlieren. Insbesondere Kinder finden sofort einen Draht zu ihr, wenn erst einmal die von vorsichtigen Eltern und reißerischen Medien in die Köpfe gepflanzten Vorurteile der Realität in Form des leibhaftigen Hundes standhalten müssen. Es ist mir klar, daß all dies keinerlei Veränderung bewirken wird, im günstigsten Fall wird der geneigte Leser unsere Dana für die Ausnahme des “guten” Bullterriers halten. Dennoch sollte Niemand den Fall Bullterrier so einfach abtun, zeigt er doch einmal mehr, daß ein vom Menschen nach seinen Vorstellungen gezüchtetes und mißbrauchtes Tier von diesem Menschen genauso schnell und reuelos wieder ausgerottet werden kann (nicht anders als beispielsweise bei den Weideschweinen in der 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts). Auf Grund ihrer Jugend könnte Dana in 10 Jahren gut der letzte in Deutschland lebende Bullterrier sein! |
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